May 2012
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Nachtmahr
Schwereloser Taumeltanz die Nacht ist schwül doch furchtbar kalt. Atemlose Feuerzungen schreien ruhelos nach mehr; Schneesturm fleht nach Todesreigen “Bitte, bitte!” - und verklungen. Mottenflügelstaub - verklebte Augen; Erdbeersirup von geschwoll’nen Lippen. Schwarze Traumfangarme greifen unbemerkt ins Leere Wüstenstaub - versperrte Lungen. Kristall’ne Tränen fallen in...
May 21st
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Im Schatten des Mondes
Im Schatten des Mondes entschwinden bald all die tiefen Sorgen was du am Tage musst empfinden bleibt nun im Nachtgewand verborgen. Schon wiegt sich Nebel auf die Lider und schwere Farben weichen sanft schweben Silberschleier nieder um deine glüh’nde Stirn zu streichen Und legen kühl sich auf dein ganzes Sein entzieh’n ihm bitt’re Wärme um dass du ruhen magst, von Regung rein wie...
May 20th
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Moment des Glücks
Manchmal stürzt auf mich herab ein Moment des Glücks zerbrechlich wie ein Tropfen ist er plötzlich da fällt auf mein Haar und gießt von dort sich Stück um Stück in mein gesamtes Sein fühl’ ich das Schöne, was ich sah endlich in meinen Adern und atme zitternd ein wenn mich das Glück im Innersten erreicht und ich für einen Augenblick alles vergessen weiß wenn tiefe Rührung Überwältigung mein...
May 10th
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Laufe um am Ende des Horizonts ein weißes Pferd zu werden frei wie der Wind.
May 8th
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Schmetterlingsflügelreich
sanft balancierende augenlider, so schmetterlingsflügelgleich mit ihren leicht geschwungenen wimpern so schmetterlingsflügelgleich, und selbst doch um so viel farbloser als des schmetterlings flügelreich, umflattern sie die bunten pforten des menschlichen tränenreichs. (19.03.2009)
May 7th
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Sonnengold
Ich begehre das Gold der Sonne In meinem Inneren zu tragen, Dass es von dort heraus Mein Sein in Glänzen taucht Und deine Welt mit Licht erfüllt. Schließ’ deine müden Augenlider Und tauch’ ins Sonnenlicht sie ein! Erkennst du, was mich sehnend macht? Ich begehre das Gold der Sonne In meinem Inneren zu tragen, Damit in dunkler Winternacht Mein Sein in Silber dir erscheint, Gleich dem...
May 7th
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Augenblick
Ein Augenblick Der ungeachtet schon vergeht Man spürt ihn kaum Kann ihn nicht halten Fortgeweht Entfernt Vergessen. Und klammern wir auch fest die Zeit Wir können ihn nicht halten Den Augenblick Ein Zwinkern nur Und schon ist er vergangen. (29.04.2008)
May 7th
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träumte wieder eine welt fernab der unsren auch dort schlug mein herz in einer brust auch dort schlug schmerz sich in ihr nieder doch sie, die nicht ich war, liebte und hatte nicht gewusst dass sie träumte, wieder so wie ich.
May 6th
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April 2012
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Manchmal so schlaflos
Manchmal so schlaflos, so leer starre ich auf mein Papier, suche nach Antworten, such’ heimlich und offenbar auch nach mir. So häufig getrieben von Sehnsucht nach mehr starre ich auf mein Papier, weck’ heimlich und offenbar die Begier nach Worten, nach Antworten in mir. Meistens so ungnädig, so leer wartet auf mich das Papier, bleibt heimlich und offenbar schweigend, doch...
Apr 25th
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Wenn die Liebe, die dich nährte, nicht aufrichtig und rein war, kann dann das Lieben, das du lerntest, aufrichtig und rein sein? Und ist denn Liebe wirklich unrein, wenn Egoismus in ihr liegt, wenn sie statt Freiheit zu verschaffen, Freiheit besiegt?
Apr 25th
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Schnitte ins eigene Fleisch
Was ihr euren Kindern vorwerft, ist weiter nichts als Selbstanklage; die Wunden, die ihr ihnen zufügt, sind Schnitte ins eigene Fleisch, doch ebenso in die Seelen eurer Kinder, ihre Verstümmelungen letztlich: Erban(k)lage. Liebe erstickt an Selbstmitleid und Verbitterung, wird zum Gefängnis eurer Kinder, die ihr mästet mit erdrückender Fürsorge und vergiftenden Worten, an euch bindet, indem ihr...
Apr 25th
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Einmal ein Stern sein
Im gemächlichen Erwachen des Morgens einmal ein Stern sein, der still und in ewiger Geduld dem Lied der auflebenden Natur lauscht. Glänzend, als einer von vielen unsichtbar und wartend die unerschütterliche Hoffnung eines Neubeginns beobachten und atmen den zärtlichen Hauch der immer Wiedergeborenen, um schließlich von der Wärme des Tageslichts verabschiedet in die Vergessenheit der Nacht...
Apr 25th
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March 2012
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Geheimnisse der Nacht
Und während sie die Nacht riefen träumten sie weiter von ihr und fühlten so tief ihre bedeutungsschwere Leichtigkeit unter den Schulterblättern wo die Geheimnisse der Nacht Flügel (ver)bargen. . . . Thank you: http://www.flickr.com/photos/22121113@N05/6863060420/
Mar 23rd
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Alles vergessen
Augen schließen um die Vorboten des Frühlings zu inhalieren ungefiltert rein und klar. Breite die Arme aus und falle ins Abendrot alles vergessen neu erwachen.
Mar 20th
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February 2012
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Gedichtegalerie von Mitsou-adore-le-cafe →
Eine kleine Sammlung der Gedichte von Mitsou-adore-le-cafe, die mich vor allem durch ihre durchschauende und knackige Art sowie ihre romantisch angehauchten Wortbilder begeistern.
Feb 27th
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Zeitwunden
Die Zeit heilt alle Wunden aber was ist dann mit all den Gesunden? Drehen mit den Zeigern sinnlose Runden 24 Stunden ans Ticken gebunden und irgendwann ist die Freiheit verschwunden sind die Herzen geschunden ist die Freiheit verschwunden ans Ticken gebunden und alle 24 Stunden sinnlose Runden bis die Zeit allen Gesunden Wunden malt.
Feb 8th
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Uns suchen
Wir sind hier nicht sicher du und ich wo fremde Münder uns küssen, kosten Überwindung kosten und wir währenddessen mit geöffneten Augen in die Nacht schauen und suchen und suchen uns suchen.
Feb 8th
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Niemand weiß
Niemand weiß wie der Nebel riecht wintermorgens vor meiner Tür wenn ich benommen vom nächtlichen Geräuschpegel nach Schlüsseln suche allein wintermorgens vor meiner Tür weiß niemand wie der Nebel riecht wenn ich mit noch feuchtgehauchtem Haar nach Schlüsseln suche wintermorgens draußen vor der Tür allein in Feinstrumpfhosen und zertanzten Schuhen immer noch nach Schlüsseln suche und niemand weiß...
Feb 7th
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Wintersonne
Im Morgenkuss der Sonne glitzern zarte Eissterne wie winzige Brillianten, ummanteln im verlassenen Spinnennetz unfruchtbare Samen, fast wie Erinnerungen an Entschlafenen haften, so schön und kalt und irgendwie auch traurig.
Feb 7th
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January 2012
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Wenn ich trotzdem so weiterlebe wie bisher obwohl Du nicht mehr weiterlebst, bedeutet das dass meine Liebe nicht wirklich war?
Jan 24th
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Wenn's dämmert
Wenn’s dämmert und dein Mondscheinkörper still und bar im Seidenlaken ruht mal’n Schatten sich durchs Fensterkreuz auf deine Glieder, narbengleich. Momente nur färbt Sonnenmut den Raum und deine Haut erglüht warmherbstlich; in deinen Blicken brennen Flammentropfen schwer und einsam, immer wieder. Wenn’s dämmert und dein Mondscheinkörper still und bar im Schattenkerker ruht...
Jan 22nd
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1 tag
Ich warte auf den Moment in dem am Himmelszelt alles Reuen, Sehnen, Fürchten als Feuerwerk verbrennt.
Jan 18th
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In Erinnerung
Die Erinnerung ist wie ein Traum ein Film in Sepiatönung mit grobkörnigem Rauschen in ungetrübter Idylle denn in Erinnerung ist alles schön und undeutlich verschleierte Gesichter lächeln verschwommene Hände winken und winken und lächeln doch nicht mehr in der Realität am Ende der Erinnerung stirbst du noch einmal und immer wieder stirbst du und stirbst doch nie…
Jan 18th
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habe angst vor dem weißen papier vor dem leeren papier es schreit nach mir.
Jan 15th
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Ein Name im Sand
Mit geheimnisvollen Verheißungen auf fremde Abendröte und Augen so schwarz und glitzernd wie klare Nächte zogst du mich in den Bann deiner Wüste trugst mich unter sengender Hitze über zahlreiche Dünen stets von fruchtbaren Wasserstellen säuselnd. Und als du mich fallenließest in leichte Gewänder rieselten aus deinen Handflächen Sandkörner in meinen Nabel sie kitzelten wie Flammenstaub auf meiner...
Jan 5th
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Nun, da ich auf Asphalt laufe
Als ich nur den Rosengarten kannte, warst du eine Blume unter vielen. Nun, da ich auf Asphalt laufe und schlafe, bist du eine Rose in meinen Erinnerungen mit Dornen und einzigartigen Blättern, eine der wenigen Blumen, die l(i)eben.
Jan 5th
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December 2011
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Schiff aus Stein
In diesem Hafen liegen tausend Schiffe doch keines wartet auf mich woher sie kamen wohin sie fahren mich kümmert es nicht. Denn dort am salzigen Horizont so weit und winzig klein dort seh ich mit Tränen im Blick mein Schiff aus Stein.
Dec 30th
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Glasgeborene
Deine Melancholie sie hält die leichten Vögel nicht bevor die Schwere deiner Blicke ihre Federn teert fliegen sie fliegen sie fort in den Süden wo Zwielicht sie ernährt. Sieh ihnen nicht nach mit sehnsuchtsvollen heißen Blicken die bunten Unbeschwerten kehren nicht zurück warte nicht warte nicht mehr die Zeit wird dein Gefühl ersticken. Weine nicht, Glasgeborene.
Dec 10th
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Dezemberverse
zartkalte abschiedsküsse dann einsamkeit blutende rückblicke vernarbte wegweiser und immer wieder abschiedsseufzer bei trugwarmem licht bitte halt mich - halt mich nicht.
Dec 10th
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November 2011
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Fata Morgana II
Dunkle Blätter von Olivenbäumen deine Wimpern und in der Mitte Augenseen Schwarze Meere Sonnenfälle ferner Horizonte Flimmern unbekannter Hitze wie das Glitzern fremdsprachiger Geheimnisse aus exotischer Kehle. Beugst dich über mich mit glänzenden Locken ein Geschmack von Majestät und Dürre unzähmbare Freiheit endlose Karawanenzüge Oasenküsse paradiesische Hölle in deiner Umarmung doch beim...
Nov 29th
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Fata Morgana
Von deinen bronzefarbenen Fingern tropfte Honig zielstrebig auf meine Lippen ich hielt sie eifrig geschlossen doch unter deinem Wüstenblick wurde ich durstig und die unbekannte Süße entlockte meine Zunge suchend nach mehr. Was sie fand war weiter nichts als Wütstensand so trocken so trocken.
Nov 28th
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Abschied
Hinter dem rotgoldenen Schleier der Sonne ein weißer Schwan - geduldig. Der Abschied liegt am Horizont und auf den Bäumen schwer fließt Atem durch die Brust ohne Melodie und Stimme das Herz ins kühle Nass und Stille.
Nov 17th
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Künstler
Er bedeckte ihre blinden Augen mit Tuschezeichnungen auf den Handflächen und sprach mit stummen Lippen Geschichten auf ihre müde Stirn. Da sprangen schwarze Rehe aus seinen Fingerfalten und Schattenvögel flogen von den Daumen durch ihre Wimpern, in ihr Herz. So malte er Scherenschnittwelten auf die unbeschrieb’ne Netzhaut und ihre Stimme gehörte ihm, bis sie weinte.
Nov 16th
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Im Herzen fremder Frühling
Ineinander gekränzte Dornenbüsche umzäunen die weiße Wiese sanft säuseln Winde von unbekannten Welten durch den Herbst in deinem Haar beküssen dein Ohrläppchen mit winzigen Frostnetzen - es kribbelt und wird warm in deinen Augen. Du rührst dich nicht, du lauschst. Im Herzen fremder Frühling weiter nichts.
Nov 16th
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Flammentürme
Die Flammentürme sie rufen mit raunenden Stimmen hinauf und hauchen und fauchen, sie rauchen uns zu wir stehen am Ufer und schauern. Denn wär nicht das Wasser zu unseren Knöcheln so unüberwindbar und kalt und drehte der Wind der die Mäuler verschließt sie kämen sie kämen und hetzten, sie fräßen uns auf.
Nov 16th
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Die Schwache
Ihr, die ihr mehr sehr, erkennt, entdeckt als andere, ihr, deren Herz erbebend Bilder gebiert, Welten kreiert: Wo ist das Licht, das ihr in mir erfühltet? Entführt mich in eure Welt, um dass sich meine Augen öffnen und ich ohne Angst und Schwäche, mit Stolz dann und mit Würde mir und anderen begegnen kann wie euch.
Nov 14th
October 2011
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Geblieben
Die Fensterscheiben sind schmutzig, schmutzig vom Regen und Abgas vorbeifahrender Wagen. Zu Fuß war kein Ende in Sicht, aufgegeben ist längst auch die Per-Anhalter-Geste. Von denen, die einem Ziel entgegenfahren, hält keiner an. Drinnen sind die Heizungen ausgefallen, auch das Badewannenwasser ist kalt. Wenn niemand klingelt, bleibt die Tür zu, friert fest. Ab und zu zieht jemand nebenan ein und...
Oct 5th
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1 tag
gespielt verspielt balgen wir uns im kerker unserer Ideale durch die wirklichkeit ins nichts.
Oct 2nd
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September 2011
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Momente nur.
Vom Schleier des Wassers getragen lausche ich dem Flötenspieler. Er hat der Nacht sein Augenlicht geschenkt, blass glitzernde Gestirne ohne Mitgefühl. Fasse mit Frostnarben an den Fingern danach, doch nur wenn er leise einatmet, bauscht das Meer in Wellen auf und hebt mich empor in seine Arme, Momente nur.
Sep 25th
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Blau in deinen Augen
Ein blauer Schmetterling rahmt deinen düst’ren Blick, in fremden Augen lebt er bloß Momente, den Zauber deiner Lider wirklich zu erkennen, hilft fühlendes Verstehen mehr als nur Geschick. Dir fehlt der Mut dein Marmorkleid zu zeigen, so seelenlos sind alle Komplimente von Herzen, die vergaßen was es heißt zu brennen, wünschst du dir statt des faden Honigs Schweigen. Bei allen Händen, die auf...
Sep 2nd
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Seelentrinker II
Auf meiner Haut schmeckte seine Umarmung süßlichkalt, roch nach verwelkten Dornen, in den Herbst gestreut; violettschwarze Vögel flogen in seinem Auge - ein See im dichten Wimpernwald, mit schimmernden Motten - überall - ins Blau gescheucht. Er vermochte mit einem einzigen Atemhauch, Stürme übers Meer zu jagen, erbarmungslos; und seine Wellenbrecherlippen träufelten zärtlich Paradiesfische in...
Sep 2nd
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August 2011
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Bunte Lichtpunkte -flecken sausen vorbei wie Kometen gebrandmarkt von Farben geblendet taumle ich geradeaus. Doch da ist nichts nur ich, nur Licht. Mach die Augen auf mach sie zu.
Aug 31st
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July 2011
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Seelentrinker
Seine Hände - Korallenriffe mit winzigen Glöckchen an den Nägeln sie klingelten vollmundig in meinen Adern wenn er spielte wenn er spielte hörte die Welt auf zu existieren.
Jul 12th
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1 tag
...
kaltsteinerne finger melken mechanisch deine seele bis der sauerstoff in deinen frühlingslungen gefriert, dein Blut stagniert und wenn du resignierst drei dutzend wilde Vögel aus deinen Augenwinkeln ziehn wie tränen deine inspiration dein geist und jede kreativität entfliehn.
Jul 10th
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June 2011
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Schneesterne
Küsstest mich mit Lippen voll Sand, doch auf deiner Zunge lagen Schneesterne, die auf meiner Haut zu Tränen schmolzen und glitzerten wie deine Augen.
Jun 8th
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Deine Liebe
Deine Liebe schmeckt schwer wie Blut in meinem Mund. Wenn du mich hältst, mit uferlosen Armen, glaube ich in dir zu ertrinken, bis du mich verschlingst wie ein Flammenturm und hungrig nach meinem Atem tief in mir versinkst.
Jun 8th
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Regen an Sommerabenden
Warmer, leiser Sommerregen, der nach Erde duftet, am Abend wenn der Alltag schweigt, erinnert mich an die Sehnsucht nach der Schulter, die meine Schläfe stützt wenn ich die Augen schließe, und nach der Kehle, die meine Küsse in sanft murmelnde Worte verwandelt. Wo sind die Finger, die meine Haarsträhnen gedankenlos um ihre Kuppen drehen?
Jun 7th
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May 2011
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Verliebte
Unbeholfen tasten raue Fingerspitzen über meine Wange, auf der Suche nach meinen Lippen bleiben sie neckend unter meiner Nase sitzen; stolpernd bläst warmer Atem durch mein Haar wenn du lachst, holpert auf deiner Brust mein Gesicht. Weil du mich glücklich machst küsse ich dankbar deine suchende Hand.
May 24th
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Ernähre mich
Pflücke deine Worte wie für die Ewigkeit getrocknete Blüten durch die unendlich Nektar fließt süß und heiß, lebendig. Und drück’ sie an mein Herz heimlich dein Blut zu kosten zu schmecken was du fühltest was du sahst und niemand sonst. Bestäube meine Seele mit unsichtbaren Küssen bis sie erzitternd Blütenstaub gebiert.
May 8th
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April 2011
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Fühl' Verse.
Male mit Buchstaben Bilder, die Augen nie erblicken, in Farben, für immer unbekannt, auf Papier, das nie lebte. Ewig unhörbare Musik, still, und nie gebor’ne Düfte. Male mit Buchstaben Gefühl in die Hände der Menschen. (26.04.2011)
Apr 26th
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