Mondblume

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Blau in deinen Augen

Ein blauer Schmetterling rahmt deinen düst’ren Blick,
in fremden Augen lebt er bloß Momente,
den Zauber deiner Lider wirklich zu erkennen,
hilft fühlendes Verstehen mehr als nur Geschick.

Dir fehlt der Mut dein Marmorkleid zu zeigen,
so seelenlos sind alle Komplimente
von Herzen, die vergaßen was es heißt zu brennen,
wünschst du dir statt des faden Honigs Schweigen.

Bei allen Händen, die auf deine lauern,
suchst du bloß eine, die dich hält,
und einen Mund nur, der verborg’ne Quellen weckt,
der zarte Male malt auf deine Haut, Erschauern.

Auf deinen Wimpern glitzert Morgentau,
der unsichtbar an Oberflächlichkeit zerschellt,
und nur wer Mondes Sehnsucht in den Adern trägt,
erkennt in deinen Augensternen Blau.