Wenn’s alle dürstet
Es ist die Zeit der langen Dürre
des Regens Rauschen scheint ein Hirngespinst
wo das Gesicht der Mutter Erde
zerfurcht von tiefen Rissen liegt
und hungrig noch ein Schädel blinzt
vom Durst vorhin besiegt
dort träumt man nicht von Stolz und Würde
von Liebe und Begeisterung
man lechzt mit trock’nen Mündern bloß
nach jedem Tropfen Blut
denn fremdes Sterben bringt Erleichterung
und Mord heißt Gnadenstoß
wenn’s alle dürstet wird das eig’ne Leid
zum einzig absoluten.