Wenn’s dämmert
Wenn’s dämmert
und dein Mondscheinkörper
still und bar im Seidenlaken ruht
mal’n Schatten sich durchs Fensterkreuz
auf deine Glieder, narbengleich.
Momente nur
färbt Sonnenmut den Raum
und deine Haut erglüht warmherbstlich;
in deinen Blicken brennen Flammentropfen
schwer und einsam, immer wieder.
Wenn’s dämmert
und dein Mondscheinkörper
still und bar im Schattenkerker ruht
mal’n Bilder aus verdrängten Zeiten
sich in dein Sehnen, narbengleich.